15./16.05. Tag 397/398 Deutschland

15.05. Bitz – Burg Hölnstein bei Stetten  21km, 14,5km/h, 1:28h, Gesamt 17378km

16.05. Burg Hölnstein – Aichelberg  77km, 15,2km/h, 5:03h, Gesamt 17455km

15.05. Den Vormittag nutzen wir zum Ausschlafen, unsere Sachen zusammen zu suchen und den Reiseblog mit Wifi vor der Bibliothek wieder auf den neusten Stand zu bringen. Damit bin ich eine ganze Weile beschäftigt, wärend Oliver im Ort einkaufen geht.

Rund 14km entfernt in Mäkerkingen am See treffen wir Markus nach der Arbeit am Nachmittag. Bei dem kleinen Imbiss sitzen wir bis zum frühen Abend. Es gibt immer noch eine Mange zu quasseln. ?

Für uns macht es keinen Sinn mehr heute noch viele Kilometer zu radeln. Markus kennt eine Burgruine in der Nähe, welche sich gut als Schlafplatz eignen würde. Gemeinsam machen wir uns auf den gut 7km langen Weg dort hin. Wenige Anstiege versüßen den Weg. Logisch, denn alle Burgen liegen oben. Außerdem müssen wir uns unser Abendbrot noch verdienen. ? Der Platz in der Burg Holstein oder Hölnstein ist wunderbar zum Übernachten, mit kleiner Aussicht ins Land und völlig ungestört.

16.05. Ein milder sonniger Tag beginnt. Wie haben wir das vermisst!? Der momentane Burgherr und -Dame brechen ihr Zelt ab und reiten, äh radeln weiter durchs weite Land. Unser erstes Tagesziel ist das 19km entfernte Schloss Lichtenstein. (Ja, man muss sich ja steigern können ?) Hoch oben über dem Tal thront das Schloss anmutig auf einem Felsen. Seinen Ursprung findet es bereits im frühen 12. Jahrhundert. Wir nehmen uns die Zeit den Burghof zu besichtigen. Vor allem gibt es eine prächtige Aussicht auf die Umgebung.

Anschließend gilt es einen Weg zu finden den Großraum Stuttgart, Reutlingen etc. geschickt zu umfahren. Auf den Strassen herrscht schon sehr sehr viel Verkehr und es reiht sich eine Ortschaft an die nächste. Glücklicherweise gibt es meist parallel zur Strasse einen Radweg. Diese sind allerdings in einem munteren steilen auf und ab über die Felder, Hügel und Ortschaften gelegt. Das schlaucht uns ganz schön. In Pufflingen genießen wir fürstlich bei dem “Goldenen M” Kaffee und “hausgemachte” Hühnchen-Nuggets. ? Hauptsächlich gilt der Bersuch der Nutzung der modernen Kommunikation namens Internet. Weiter geht’s von hier über Metzingen und Beuren in Richtung Bad Boll. Langsam nähern wir uns dem Ende der Schwäbischen Alb. Auf den Kanten der Alb und auf den Hügeln tummeln sich viele Burgen und Schlösser.

Am Abend sind wir nach dem heißen Tag fertig und müde. Wir haben keine große Lust mehr auf eine lange Suche nach einem abgelegenen Schlafplatz. Bei Aichelberg entdeckt Oliver auf der Navi-Karte einen kleinen Campingplatz und eine Dusche ist auch schön. Also ab dahin. Auf dem Platz sind wir die einzigen mit Zelt. Schon komisch, zelten ist wohl nur noch was für’s echte abgelegene outdoor Leben?!

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